Die Befestigungsanlagen

  • Ganz recht. Ich lenke die Wache am Tor ab, bei Euch ist die Gefahr zu groß, dass man Euch erkennen könnte. Die Pferde lassen wir hier, sie sind im Dorf eher hinderlich, wenn man bedenkt, dass wir komplett hindurch müssen. Ich bringe die Wachen dazu, herunterzukommen. Ich überlasse Euch nun etwas sehr wertvolles.


    Gunther zog ein Paar Handschuhe heraus und ein aus der Satteltasche ein Paar abgetragene Stiefel. Beides war mit metallenen Haken bewehrt an Fingern, Handflächen und Stiefelspitzen.


    Damit könnt Ihr auf die Mauerkrone klettern, aber macht rasch, bevor Euch die Kräfte verlassen, es ist sehr anstrengend. Wenn Ihr die Wachen ausgeschalten habt, oder wenn es möglich ist, tue ich das bereits mit denen, die unten sind, öffnet Ihr mir das Tor.

    Seht, ich bin ruhig und ohne Scham, denn das Maß, mit dem ihr messt, soll an euch gemessen werden.
    Und da ich der Geringste von euch allen bin werde ich tun, was ihr vom Geringsten glaubt.
    Ich werde fluchen, rauben und töten.

  • "Wie Ihr wünscht, Gunther."
    Bazti band sein Pferd an einen an der Mauer stehenden Baum und zog die Kleidungsstücke an. Seine Stiefel band er sich an den Gürtel.


    Er nickte noch einmal Gunther zu und stellte fest "Wenn die Dunkelheit meine Augen nicht trübt sind es jeweils 2 Wachen pro Mauerabschnitt..."
    Dann begann er die Mauer zu erklimmen. Es war ein schwieriger und kräftezährender Aufstieg. Bazti musste stark darauf achten, dass er nicht zuviel Geräusche machte, denn das Kratzen von Metall auf Mauer ist nun wirklich kein alltäglicher Klang.


    Oben angekommen erschrag Bazti.Eine der Wachen stand an genau der Stelle der Zinnen, an der Bazti die Mauer betreten wollte. Scheinbar war er genauso erstaunt Bazti zu sehen.
    Geistesabwesend und aus Reflex grub Bazti die metallenden Haken des rechten Handschuhs in das Schulterblatt der Wache und warf ihn über die Mauer in die Tiefe. Beinahe wäre er hinterher gefallen, denn es gab einen Ruck als die Haken sich aus der Schulter lösten.
    Nun erklomm Bazti so schnell er konnte die Mauer. Als er sich auf der Mauer umblickte sah er schon die 2. Wache, von dem Geräusch des Herunterfallenden aufgeschreckt, auf ihn zulaufen.
    Blitzschnell zog Bazti seinen Dolch und warf ihn der Wache entgegen.
    Er traf, und die Wache fiehl mit dem Dolch im Hals auf den Boden.
    Nun zog Bazti seinen Bogen und einen Pfeil, doch es war wieder still. Nichts rührte sich und so steckte Bazti den Bogen wieder weg, nahm seinen Dolch, und warf die 2. Wache auch hinunter.
    Dann stieg er herab. Unten angekommen sah er Gunther an und flüsterte:
    "Es gibt eine Planänderung, was haltet ihr von Verkleidung?"

    Bazti bildet:
    Aus dem Metall einer Boing 747 kann man theoretisch
    6 Millionen Bierbüchsen herstellen.

  • Gunther ritt nachdem Bazti die Mauer erkletterte, näher an das Tor, halbwegs gut sichtbar von oben aus. Ein dunkler Umriss erschien zwischen den beiden Türmen des Tores und blickte nach unten, sicher missgünstig und auf einen Angriff gefasst. Die Wache stierte nach unten und Gunther nach oben. Plötzlich hörte man ein Krachen auf der Linken Seite. Der Umriss oben verschwand sofort. Gunther fluchte. Er ritt noch näher ans Tor, falls die Wachmänner auf ihn schossen, auch auf die Gefahr hin, dass das Tor plötzlich aufging und Soldaten herauskamen. Daher nahm er den Bogen. Kurz darauf hörte man einen zweiten Aufprall, nachdem es still wurde. Keine Rufe oder Signale, um Verstärkung herbeizuholen. Gunther ging davon aus, dass Bazti die Männer erledigt hatte. Doch statt das Tor zu öffnen, kam er zurückgeklettert.


    Die Tracht der Wachen ist nur hinderlich. Wir müssen nun sehr schnell sein. Die Leichen müssen fort und das Tor geöffnet werden. Kümmert Euch darum, ich schaffe die Pferde außer Reichweite. Die dunklen Ecken der Häuser müssen genügen.

    Seht, ich bin ruhig und ohne Scham, denn das Maß, mit dem ihr messt, soll an euch gemessen werden.
    Und da ich der Geringste von euch allen bin werde ich tun, was ihr vom Geringsten glaubt.
    Ich werde fluchen, rauben und töten.

  • "Wie Ihr wünscht."


    Bazti zog sich in den Schatten der Mauer zurück und legte seinen Umhang und seinen Harnisch ab, und versteckte sie hinter einem Busch. Dann zog er eine der Leichen aus und streifte sich seine Kleidung über. Dann verschwand er.


    Es dauerte eine Weile bis Bazti zurückkam.
    "Ok,ich habe die Wachen in einen schattigen Rinnsal geworfen. Ich gehe jetzt das Tor öffnen."


    Dann ging er wieder zur linken Seite und erklomm erneut die Mauer.
    Als er oben stand blickte er sich um. Scheinbar hat niemand mitbekommen, dass die Wachen nicht mehr da waren. Bazti wechselte die Stiefel und zog die Handschuhe aus, er warf sie nach unten an eine Stelle wo er sie wiederfinden würde.
    Nun galt es ins Tor einzudringen ohne enttarnt oder sogar getötet zu werden.
    Er ging über die Mauer direkt in das Tor.


    Drinnen angekommen stach die Helligkeit der Fackeln in Baztis Augen.
    Er ging zur Wendeltreppe und horchte. Er hörte Gelächter und Gespräche in den unteren Etagen, aber das konnte ihm jetzt egal sein.


    Bazti verließ den Turm in Richtung des Mittelbogens, wo sich die Drehkurbel für das Tor befand. Er war dort nicht alleine, eine Wache stand dort und richtete sich gleich an Bazti:
    W: "Seid Ihr die Ablösung?"
    B: "Ja, das bin ich."
    W: "Seid Ihr neu hier? Ich glaube Euch nicht zu kennen."
    B: "Ja, ich wurde vom Außendienst hierher versetzt."
    W: "Ach so, nun denn, ich wünsche Euch eine angenehme Schicht, ich gehe jetzt zu meiner Frau und den Kindern. Gehabt Euch wohl."
    B: "Gehabt Euch wohl."
    Die Wache ging an Bazti vorbei und betrat den Turm.
    >Das war knapp.< dachte Bazti


    Nun wendete sich Bazti der Drehkurbel zu. Mit aller Kraft die er hatte drehte er die Kurbel. Das Tor öffnete sich ungefähr einen Meter, dann verließen ihn die Kräfte.


    Bazti beschloss das Tor über den anderen Turm zu verlassen und hatte Glück, da hier die Schlafräume waren und er so unbemerkt die Festung wieder verlassen konnte.


    Als er Gunther sah, nickte er ihm zu, ging an ihm vorbei, holte die Kletterstiefel und Handschuhe und wechselte wieder die Kleidung. Dann ging er wieder zu Gunther und reichte ihm die Kletterausrüstung.


    "Wenn Ihr möchtet... der Weg ist frei."

    Bazti bildet:
    Aus dem Metall einer Boing 747 kann man theoretisch
    6 Millionen Bierbüchsen herstellen.

  • Als Bazti verschwunden war, nahm Gunther beide Pferde mit sich und führte sie ein weites Stück entlang der Mauer nach Osten zurück. Mit kleinen Pflöcken, die er in die Erde bohrte, hinderte er die Pferde am Davonlaufen. Danach kehrte er zum Tor zurück, wo Bazti ihm mitteilte, dass die Toten gut versteckt waren. Aber sie sollten die einzigen Getöteten diese Nacht bleiben. Nach einiger Zeit, in der Gunther wachsam am Torbogen gewartet hatte, hatte Bazti das Tor geöffnet, breit genug, um sich hindurch zuzwängen. Er nahm die Handschuhe und Stiefel wieder an sich. Wortlos huschte Gunther durch das Tor und hielt sofort auf ein Gebäude links von ihm zu. Dort wartete er auf Bazti.

    Seht, ich bin ruhig und ohne Scham, denn das Maß, mit dem ihr messt, soll an euch gemessen werden.
    Und da ich der Geringste von euch allen bin werde ich tun, was ihr vom Geringsten glaubt.
    Ich werde fluchen, rauben und töten.

  • Bazti folgte, immer wieder kontrollierende Blicke um sich werfend.
    "Also, so weit wären wir gekommen, und nun?"

    Bazti bildet:
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  • Ausspähen, was sich auf den Straßen tut. Aber das Tor muss noch geschlossen werden, um keinen Verdacht zu erwecken.


    Es war wohl klar, wessen Aufgabe dies nach Gunthers Vorstellung war.


    Dann bewegen wir uns auf Cerborrs Haus zu. Ein schwieriger Platz für einen Mord findet Ihr? Der Mörder muss nicht unbedingt anwesend sein, um zu morden.


    Dann sagte Gunther nichts mehr, sondern war bereits beschäftigt, die Vorgänge im Dorf unmittelbar vor ihnen zu beobachten. Er überlegte. Wenn Cerborr streben würde, gelänge es Lord Belmor dann lange, den Rat hinzuhalten? Wäre Gunthers Drohung ihm gegenüber stark genug, die aufschreienden Stimmen nach einem plötzlichen Ableben des Wachhauptmannes verstummen zu lassen?

    Seht, ich bin ruhig und ohne Scham, denn das Maß, mit dem ihr messt, soll an euch gemessen werden.
    Und da ich der Geringste von euch allen bin werde ich tun, was ihr vom Geringsten glaubt.
    Ich werde fluchen, rauben und töten.

  • "Ich kümmer mich um das Tor."
    Bazti ging im Schatten zurück zu dem Turm mit den Schlafräumen.
    Es dauerte nich lange dann hörte man das Rattern des Tores und Bazti kam zurück.
    "Ok, die schlafen zum Glück alle.
    Ich weiss ja nicht was Euch im Kopf herumschwirrt wegen Ceborr, aber die Idee ihn in unserer Abwesenheit elendig verrecken zu lassen gefällt mir."


    Auf den Straßen sah man um diese Zeit keine Menschen, man hörte nur das Zirpen der Grillen und auf irgendeinem Hof bellte ab und zu ein Hund.
    Die beiden machten sich auf in Richtung Südtor, wo Ceborrs Haus liegt.

    Bazti bildet:
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  • Na dann hoffen wir, dass sie alle ihre losen Zähne für die Zahnfee unter das Kissen gelegt haben.


    Weit und breit war auf den Straßen nichts zu sehen, nur ab und an etwas zu hören.


    Mir schwirrt noch gar nichts im Kopf herum. Eine Bärenfalle vor der Haustür wäre etwas plump, aber sicher effektiv. Aber jetzt weiter.


    Lautlos schlich Gunther entlang der Hauswände, duckte sich unter die Fenster, wenn eines doch erleuchtet war und näherte sich gemeinsam mit Bazti der nicht übersehbaren Straße, die zum Südtor führte. Es wäre zu erwarten gewesen, dass der ein oder andere dort unterwegs war, aber nicht einmal Wachen waren zu sehen. Vermutlich waren die Männer noch mürbe von den Schachten auf der Ebene. Schließlich war Cerborrs Haus in Sicht, doch alle Fenster waren verschlossen und kein Licht brannte. Gunther setzte sich in eine Hausecke und wartete. Im Südtor war, wie abzusehen war, Licht.


    Sieht aus, als sei alles verlassen oder Cerborr weiß über uns Bescheid, woher auch immer. Das gilt es jetzt herauszufinden. Trennen wir uns.


    Gunther kroch ein Stück zurück. Er würde die Straße an einer Stelle weiter hinten überqueren, wo man ihn nicht so leicht ausmachen konnte, wie an dieser Stelle. Doch ein paar Schritte entfernt winkte er Bazti zu, auf Das Haus deutend, was heißen sollte, er solle sich von der Straßenseite dem Haus nähern, auf der er sich eben befand.

    Seht, ich bin ruhig und ohne Scham, denn das Maß, mit dem ihr messt, soll an euch gemessen werden.
    Und da ich der Geringste von euch allen bin werde ich tun, was ihr vom Geringsten glaubt.
    Ich werde fluchen, rauben und töten.

  • Bazti nickte und ging geduckten, lautlosen Schrittes in Richtung des Hauses Ceborrs. Kurz vor den Haus zog er sein Schwert.
    Nichts war zu sehen, kein Licht, keine Wachen, nicht einmal vor der Tür.


    Bazti schlich um das Haus herum, warf kurze Blicke in die Fenster und auf das Südtor, sodass er nicht von plötzlich erscheinenden Wachen überrascht werden konnte.
    Als er einmal das Haus umrundet hatte, steckte er sein Schwert wieder in die Scheide und erklomm auf der schattigsten Seite das Obergeschoss. Wieder warf er einen Blick hinein und stieg herab.


    Bazti schlich wieder zur Sraßenseite des Hauses und hob den Daumen, um Gunther zu zeigen, dass das Haus leer zu sein schien.

    Bazti bildet:
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  • Gunther konnte Baztis Zeichen nicht so recht deuten. Entweder war niemand im Haus oder wenn doch, waren sie unentdeckt geblieben. Aber was es auch, war, so schien es in bester Ordnung zu sein. Allerdings vergaß Gunther nicht, auch eine Falle außer Acht zu lassen. Er legte einen Pfeil auf und schlich näher, nachdem er eine zeitlang auf fremde Geräusche geachtet hatte. Man konnte nie wissen. Als er beim Haus angekommen war, lauschte er an der Tür, aber nichts war zu hören. Gunther suchte Bazti auf und flüsterte.


    Leer. Cerborr muss wissen, dass etwas in Gange ist. Ob dies für ns eine Falle ist, oder er nur umgezogen ist, müssen wir jetzt herausfinden. Ihr bleibt besser erst einmal hier, wo Ihr seid.

    Seht, ich bin ruhig und ohne Scham, denn das Maß, mit dem ihr messt, soll an euch gemessen werden.
    Und da ich der Geringste von euch allen bin werde ich tun, was ihr vom Geringsten glaubt.
    Ich werde fluchen, rauben und töten.

  • "In Ordnung, ich halte hier meine Augen offen."


    Bazti nahm seinen Bogen und einen Pfeil und kniete sich in eine dunkle Ecke des Hauses. Zudem zog er sein Schwert und legt es neben sich, um sofort bei der Hand zu haben, falls jemand ihm zu nahe kommen sollte.
    "Seid vorsichtig Gunther."

    Bazti bildet:
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  • Leicht verwundert über Baztis letzte Aussage machte sich Gunther auf, das Haus in Augenschein zu nehmen. Er suchte es diesmal nicht sofort auf, sondern zog einen Halbbogen darum, aber er traf auf nichts, außer Tieren in der Nacht. Vereinzelt waren Geräusche aus den nahe liegenden Häusern zu hören, aber sonst war es still. Nachdem Gunther niemand auffälliges bemerkt hatte, bewegte er sich auf die hintere Seite des Hauses zu. Er öffnete den Laden des einzigen Fensters im Erdgeschoß an dieser Hauswand und spähte hinein. Die Einrichtung war sehr sporadisch und zu sehen war niemand. Jedoch wagte es Gunther nicht, das Haus zu betreten und öffnete nur den zweiten Fensterladen, kroch auf die andere Seite und blickte wieder hinein. Er konnte nicht ganz bis zu Treppe sehen, die nach oben führte. Aber die Tatsache, dass alles verschlossen war, ließ keinen anderen Schluss zu. Das haus war leer und es hab keine Anzeichen dafür, dass man es zuvor mit Fallen versehen hatte und Wachen waren ebenso nicht in der Nähe. Alles, was man erkenne konnte, war, dass erst vor kurzem das Haus noch benutzt worden war. Gunther schloss die Fensterläden und kehrte zurück zu Bazti, auf ähnlichem weg, schnell, aber nicht ohne die nötige Vorsicht. Gunther passte es gar nicht, was er gesehen hatte.


    Keine Falle, Cerborr ist fort und verbirgt sich anderswo. Die Wache aus der Kaserne diente zum Ablenken. Ich möchte zu gern wissen, wer Cerborr gewarnt hat.

    Seht, ich bin ruhig und ohne Scham, denn das Maß, mit dem ihr messt, soll an euch gemessen werden.
    Und da ich der Geringste von euch allen bin werde ich tun, was ihr vom Geringsten glaubt.
    Ich werde fluchen, rauben und töten.

  • "Ich denke, dass Ceborr sich denken konnte, dass etwas nicht stimmt, wenn auf einmal eine seiner Leibwachen verschwindet.
    Die Frage ist jetzt nur wo er steckt, oder ob er wieder hierher zurückkommt."

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  • Er verhielt sich schon seltsam, bevor wir seine Wache zu fassen bekamen.


    Gunther überlegte, wo er nun stecken könnte.


    Vielleicht ist er in der Kaserne. Um dorthin zu gelangen, müsste man aber das Südtor überwinden. Das ist bei weitem nicht so einfach, wie das Tor zur Stadt. Allein wäre es sogar noch einfacher.

    Seht, ich bin ruhig und ohne Scham, denn das Maß, mit dem ihr messt, soll an euch gemessen werden.
    Und da ich der Geringste von euch allen bin werde ich tun, was ihr vom Geringsten glaubt.
    Ich werde fluchen, rauben und töten.

  • "Nun, es sei denn, man geht durch das Gitter in der Mauer, wo der kleine Fluss durchfließt.
    Das ist in der Dunkelheit jedenfalls einen Versuch wert."

    Bazti bildet:
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  • Welcher Fluss? Es gibt ein Loch im Kellergewölbe der Außenburg, aber dazu müssen wir auch den vorderen Teil des Südtores passieren, der noch auf dieser Seite des Wassergrabens steht, nicht das eigentliche Tor. Versuchen wir es dort.

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    Und da ich der Geringste von euch allen bin werde ich tun, was ihr vom Geringsten glaubt.
    Ich werde fluchen, rauben und töten.

  • "Ich rede vom Burggraben. Dort gibt es einen kleinen Durchlauf. Aber in Ordnung, wir versuchen es auf Eure Art."

    Bazti bildet:
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  • Nass zu werden ist nicht meine Wahl, nein. Das Loch wurde bisher nicht gestopft, eine Schande. Aber auch ein Vorteil. Machen wir uns auf.


    Gunther kroch vorwärts. Es war äußerst schwierig, bis an den Torbogen heranzukommen, der vordem Graben stand. Erst dahinter kam die Brücke, die in das Südtor führte. Über diese mussten sie mindestens kommen, dann konnten sie sich auf dem Rang zwischen Wasser und Festungsmauer nach Westen bewegen, wo das Loch an einer wenig beachteten Stelle lag. Das Beste war es, sich zwischen Ceborrs Haus und der Mauer des Torbogens hindurchzubewegen, da der Mondschein von Westen kam. Wieder suchte Gunther also nach einem langsamen, aber zielstrebigem Weg die Dunkelheit hinter dem Haus auf.

    Seht, ich bin ruhig und ohne Scham, denn das Maß, mit dem ihr messt, soll an euch gemessen werden.
    Und da ich der Geringste von euch allen bin werde ich tun, was ihr vom Geringsten glaubt.
    Ich werde fluchen, rauben und töten.

  • Bazti folgte wortlos Gunther, die Augen immer wachsam darauf gerichtet, dass sie nicht von den Wachen entdeckt werden.

    Bazti bildet:
    Aus dem Metall einer Boing 747 kann man theoretisch
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