Die Höhlen von Avalon

  • Von den sich nähernden Schritten aufgeschreckt, macht sich Varn nur wenige Augenblicke nach Baldrov kampfbereit. Er missachtet wieder das Schwert, das an seinem Gürtel befestigt ist, und beschwört sich ein anderes, was dem ähnelt, was er auch schon bei der Schlacht am Hochsitz und auf den Ebenen benutzt hat. Mit dem Schwert bewaffnet, beginnt er eine andere magische Formel zu sprechen.

  • Mit Baldrovs und Varns Künsten konnte Morak nicht mithalten. Aber trotzdem zog er ein langes, dünnes Schwert. Es auf Grund seiner Dünne, sehr biegsam, aber sehr stabil. Wer immer da auch kommen würde, täte die drei nicht unerwartet vorfinden. Aber ein Lich oder etwas Ähnliches war es nicht, da man ihn eher gespürt, als gehört hätte. Morak hielt sich bereit...

    Eines Tages wird alles so sein, wie es auch sein sollte. Und ein wenig besser.

    Edited 2 times, last by Morak ().

  • Die Schritte kommen weiterhin näher, langsam sieht man einen goldenen
    Schimmer um die nächste Biegung scheinen und der Gang heizt sich sehr auf.
    Die Runen bei Baldrov verglühen langsam und er zieht das Schwert, eine
    schwarze Klinge, die den anschein macht etwas von dem Licht in der Höhle
    einzusaugen. Sein Gespür für den Tod macht sich bemerkbar.


    Was immer dort kommt, es ist nicht lebendig und ich befürchte genausowenig
    ist es alleine.


    ooc: "Mit Baldrovs und Varns Künsten konnte Morak nicht mithalten." Bisjetzt alles nur Show ;D ^^

  • Morak nahm das Schwert in Anschlag. Er war kein herausragender Schwertkämpfer. Aber auch nicht völlig wehrlos deswegen. Bereit jedem erdenklichen Feind die Klinge ins (auch tote) Fleisch zu treiben, stellte er sich in einen Winkel des Durchgangs, wo er von Außen kaum zu sehen war. Morak hatte noch die drei Kerzen dabei. Aber welche Bewandnis es mit ihnen hatte, würden Baldrov und Varn noch früh genug erfahren.

    Eines Tages wird alles so sein, wie es auch sein sollte. Und ein wenig besser.

    Edited once, last by Morak ().

  • Erste Flammen züngeln um die Biegung. Mehr und mehr kommt das
    brennende Wesen in ihr Sichtfeld. Zischend seine Schritte von siedendem
    Wassser im Gang. Die leuchtenden Flammen und der brennende Körper
    erfüllen die ganze Breite des Ganges, so dass man nicht erkennen kann, was
    hinter ihm folgt.
    Baldrov erhebt sein Schwert, nicht um es gegen das Monster einzusetzen, viel
    mehr als Schild gegen die sengende Wärme.


    Ich glaube der könnte ein wenig abkühlung vertragen.

  • Da seid Ihr nicht der einzige.


    Das Wesen erinnerte Morak an einen Balrog. Aber er hatte nur davon gehört und noch nie eines gesehen. Gab es diese Wesen überhaupt noch? Dieses hier war wohl keines, sonst wären sie schon längst tot, wenn man alten Erzählungen glaubt. Morak sah zu Varn. Aber noch zeigte sich keine Wirkung seiner Worte. Morak blieb nichts anderes ürbig, als Baldrov den ersten Streich zu überlassen.


    ooc: Wann ghets denn mal weiter?





    Varn, Baldrov


    Ich würde sagen, wir brechen das hier ab, hat keinen Sinn mehr.

    Eines Tages wird alles so sein, wie es auch sein sollte. Und ein wenig besser.

    Edited once, last by Flow ().

  • In Konzentration versunken, murmelt Varn eine lange magische Formel, so lange und so leise murmelt Varn sie, fast schon als würde er sie nur denken, so dass es Morak und Baldrov sicherlich vorkommt, also wäre Varn versteinert, erstarrt im Angesicht des Wesens, was sich den Dreien darbietet.
    Doch auch Varn hat, ebenso wenig eine einen Verdacht um welches Wesen es sich handeln könnte, denn nur mit den Wesen der Dunkelheit und denen des Lichtes kennt sich Varn aus, denn nur diese hatte er während seiner Reisen studiert, beschworen und den Kamp mit ihnen gesucht.


    Auch wenn Varn keineswegs ein Magier ist, der in der Magie des Wassers sonderlich bewandert ist, denn Wasser, oder auch Eis, wäre das, was das Wesen augenscheinlich am meisten verwunden würde, so hat er dennoch einige Sprüche in Besitz, die etwas gegen alle Arten von Scheusalen auszurichten vermögen.


    Augenblicke später löst sich Varn aus seiner Konzentration, das letzte Wort des Zaubers laut aussprechend und damit eine Kugel aus schillernden Farben, grell aber dennoch nicht blendend, auf das flammende Wesen zu werfen. Er wartet nicht erst das Ergebnis seiner Magie ab, sondern stürmt seiner beschworenen Kugel sofort hinterher; in Richtung des Monsters.



    ooc: sorry, hatte das hier sowas von dermaßen verplant, tut mir leid, hoffe ihr schreibt noch, denn es wäre wirklich schade, das hier abzubrechen!

  • Weiter hinter seinem Schwert verborgen, beobachtet Baldrov das Wesen.
    Morak scheint nicht daran zu handeln, aber Varn ist tief in eine Formel vertieft.
    Wenn nicht bald mehr passiert, so müsste Baldrov selber etwas gegen das
    Monster tun, er wusste aber noch nicht was.
    Genau in diesem Moment schreit Varn und rennt nur knapp hinter einer
    funkelnden Kugel auf das Monster zu.
    Auch Baldrov macht sich nun bereit mit Varn auf das Monster loszugehen. Er
    nimmt sein Schwert aus der defensiven Haltung und macht sich bereit auf das
    Wesen loszugehen, wartet aber noch ab, was passiert sobald Varns magische
    Kugel es trifft.

  • Das Leuchten der magischen Kugel nimmt mit jeder Sekunde an Intensität zu, sie leuchtet heller, die Farben werden stärker und auch ein Geräusch, ein durchdringendes Surren, wird immer hörbarer.


    Die Kugel trifft das Wesen direkt in die Brust.
    Stille, plötzliche Ruhe, auch die Hitzte ist spürbar gedämpft, doch dann ein fernes Donnergrollen, eine Explosion und ein unmenschlicher Schmerzensschrei.
    Varn ist sofort vor dem Ungeheuer und versucht mit seinem Schwert anzugreifen, einen Hieb auf den im Augenblick ungeschützten Rumpf des Wesens durchzuführen.
    Der Angriff wird jedoch von einer der Pranken mit unmenschlicher Schnelligkeit abgeblockt und noch bevor Varn wieder reagieren kann wird er von der anderen Pranke einige Meter zurückgeschleudert.

  • Ohne weiter auf Varn zu achten, geht nun Baldrov zum Angriff über. Sein
    Schwerthieb wird von dem Monster mühelos mit einer der Pranken
    abgefangen, doch an der Stelle an der sein Schwert einschlägt erlischt das
    Feuer und Dunkelheit macht sich breit.
    Baldrov weicht kurz zurück, damit ihn nicht das gleiche Schicksal ereilt wie Varn
    und um sich auf einen erneuten Angriff vorzubereiten.
    Der ganze Unterarm, wenn man es denn so nennen kann, des Monsters ist
    nun erloschen. Doch weiter wird dieser Zauber nicht reichen.
    Schnell formt Baldrov einige Zeichen mit seiner freien Hand und Fäden von
    Dunkelheit schnellen auf das Monster zu. Sie packen das Monster an dem
    Unterarm, an allen anderen Stellen werden sie vom Feuer verschlungen.
    Das Monster scheint nicht sehr erfreut darüber zu sein und reisst den Arm, mit
    dem daran hängenden Baldrov nach oben, woraufhin dieser gegen die Decke
    des Tunnels geschleudert wird.
    Die Fäden lösen sich auf und Baldrov fällt zu Boden. Am Boden liegend murmelt
    er zu sich selbst.

    Ganz schlechte Idee, Baldrov.

  • Das Monster schreitet mit erhobenen Pranken auf den am Boden liegenden Baldrov zu. Den Moment der Ablenkung ausnutzend, wirft Varn einige leuchtende Strahlen auf das Scheusal. Geblendet und damit dem Großteil seiner Orientierung beraubt wendet es sich von Baldrov ab und rennt nun in die vermeintliche Richtung des anderen Angreifers. Varn weicht dem nun ungestümen und ungenauen Angriff aus, wodurch das Wesen mit seiner gesamten Masse gegen eine der massiven Felswände kracht.
    Der Magier aus Fornax lässt sein beschworenes Schwert auf die rechte Schulter des Monsters niederstürzen. Die Waffe dringt zwar tief ein, aber noch lange nicht so tief, wie Varn es vermutet und gehofft hatte. In einer plötzlichen und für das geblendete Scheusal sehr genauen Abwehrbewegung schleudert das Wesen den Magier weg, dessen Schwert jetzt noch immer in der Schulter des Monsters steckt.
    Der beschworenen Waffe beraubt, ist Varn jetzt praktisch entwaffnet, denn sein umgegürtetes Schwert wagt er nicht zu ziehen.