Laurenliads Leben

  • Die langersehnte Wiederbegegnung.


    Ich ging wie jeden Samstag nach Shaddar-Nur, um im Gedenken an meine tote Familie zu beten. Ich kam die Treppe hinunter und kniete in Richtung Pentagramm in der Mitte des Raumes nieder. Nachdem ich vielleicht 4 Minuten lang gebetet hatte, hörte ich Schritte von oben. Eine Waldelfin kam hinunter und ich erschrak so,dass ich in das Loch mit den Kanten in Form eines Pentagramms fiel, welches in der Mitte des Raumes lag. Ich konnte mich gerade noch am Rand festhalten und rief um Hilfe. Die Waldelfin kam zum Rand des Sterns und sagte ruhig:
    "Wieso sollte ich dich denn retten wollen. Immerhin bist du ja hier in MEINEM Palast!"
    Ich rief: "Bitte hilf mir, ich falle gleich hinunter!"
    Sie sagte weiterhin gelassen: "Ich habe keinen Grund dafür."
    Ich sagte leise: "Bist du wirklich ein solches herzloses Wesen, das keine Gnade zeigt?"
    Sie dachte schnell nach und handelte dann; sie zog mich hinauf und half mir wieder auf die Beine.
    "Wieso bist du eigentlich in meinen Palast gekommen??, fragte sie danach.
    Ich antwortete: "Ich bin ein sehr gläubiger Mensch und ich komme hier immer her um zu beten. Ich habe vor einem Jahr diesen kleinen Palast gefunden und dachte einfach, ich könnte hier leicht beten gehen, da einerseits ein Pentagramm in der Mitte liegt und andererseits es ja leer steht. Ich wusste ja nicht, dass dieser Palast euch gehört meine Herrin..."
    Sie war überrascht und fragte unsicher: "Wieso nennst du mich deine Herrin?"
    "Du hast mir eben das Leben gerettet und das muss ich wiedergutmachen und nun werde ich so lange bei euch bleiben bis ich euer Leben auch gerettet habe."
    "Nun gut dann sag mir deinen Namen, Dunkelelf. Ich bin Massánië", erklärte sie.
    "Ich bin Laurenliad und ich begleite euch so lange bis ich zurückgezahlt habe was sich zurückgezahlt gehört", sagte ich ihr.
    Daraufhin zog sie ihren Bogen und einen Pfeil.
    "Es währe ok, dass ich dir das Leben gerettet habe und du es zurückzahlen willst. Trotzdem bist du in mein Anwesen eingebrochen und das musst du büßen", sagte sie zu mir.
    Daraufhin bekam ich Angst, denn ich hätte doch niemals eine Chance gegen eine Waldelfin. Ich hatte zwar ein Schwert und einen Schild aber bis ich die beiden Gegenstände aus dem Rucksack gezogen hätte war es schon zu spät gewesen. Deshalb rannte ich blitzschnell in eine Ecke des Raumes. Um mich vor ihren Pfeilen zu schützen versteckte ich mich hinter einer Art Statue. Das was auf der Statue oben lag konnte doch nicht in Wahrheit sein, was ich dachte. Ich sah einmal genau hin und traute meinen Augen nicht. Auf der Statue auf einem Podest lag das Element der Leere. Ich merkte, dass die Waldelfin einen Pfeil nach dem anderen auf die Statue schoss, aber ich blieb wie angewurzelt stehen. Sofort legte ich meinen Rucksack ab und zog den Schild aus ihm. Ich legte ihn vor mir an und ging vorsichtig neben die Statue. Ich merkte, wie Pfeile daran abprallten. Nach einigen Minuten hörte der Pfeilschussstrom auf und ich wagte einen Blick an meinem Schild vorbei. Ich sah wie die Waldelfin ein Schwert zog. Sofort holte ich auch mein Schwert aus dem Rucksack, blieb aber stehen. Ich merkte förmlich wie sie näher kam. Sie rannte nicht, sie ging langsam auf mich zu. Sie wirkte bedrohlicher als jeder Ork, den man in den Wüsten finden kann. Als sie vor mir stand, merkte ich wie sich ihr Schwert in die Höhe hob und sie mit einer Wucht auf meinen Schild schlug, dass ich umfiel. Mein Schild flog an die Statue, aber mein Schwert konnte ich noch halten (glücklicherweise). Sie holte erneut zum Schlag aus, aber sie schlug nicht auf mich, sondern auf mein Schwert, sodass es auch wegflog. Als mein Schwert an der Statue angekommen war, dabei abprallte und mit einem lauten Knall auf meinen Schild krachte, sank ich auf dem Boden zusammen. Ich wusste, dass ich nun keine Chance mehr hatte, zu überleben, aber ich sah noch einen möglichen Ausweg, die Magie. Ich zauberte einen Druckschild um mich. Dieser Schild ist eine Aura, die jeden Aufprall auf den Gegner zurückschlägt, sodass er umfällt. Sie schlug zu und traf den Schild. In Sekundenschnelle lag sie in der anderen Ecke des Raumes auf dem Boden. Ich wusste das dass nun meine Chance zur Flucht war und wollte diese ausnutzen, indem ich auf die Treppe zu rannte. Leider war sie schneller. Sie stand sofort auf und versperrte mir den Weg. Ich weichte einem Schlag von ihr aus (da mein Druckschild schon vergangen war) und fiel so zurück auf den Boden. Ich kroch rückwärts auf die Ecke des Raumes zu, in der ich vorher war (natürlich um das Pentagrammloch herum). Sie schritt mir langsam und bedrohlich hinterher. Ich sagte:
    "Bitte töte mich nicht. Ich bin wehrlos und ich bin noch jung. Aber wenn ihr meint ich habe es verdient ", *kniet sich hin und hält den Kopf hin* ,"dann tut es. Tötet mich und denkt dann nach ob es eurem Gewissen besser geht."
    Sie zögerte, aber dennoch hielt sie das Schwert hoch. Ich schluckte leise und schwer, denn ich wusste, dass dies das Ende wird. Ich schloss die Augen. Ich hörte das Schwert durch die Luft schnellen aber als ich dachte, es hätte mich getroffen, lag das Schwert hinter ihr und sie kam näher. Als sie direkt vor mir stand öffnete ich die Augen und sah, dass sie mir die Hand hinstreckte. Ich fragte verwundert:
    "Heißt das du willst mich am Leben lassen?"
    Sie erklärte: "Du hast vielleicht nicht gerade Stärke oder Taktik, aber du weißt wie man Mut richtig zeigt. Du hättest dich töten lassen und nicht gewimmert. Vielleicht hast du Angst, aber glaub mir, ich werde dir beibringen wie du es unterdrücken kannst und wie du stärker wirst."
    Ich war wirklich verblüfft darüber was sie sagte. Ich verbeugte mich am Boden und stand auf. Ich sagte:
    "Gib mir Aufträge meine Herrin."
    Sie sagte: "Nun gut. Ich habe ein Ziel. Ich will die Königin von Ancaria töten, denn sie hat meine gesamte Familie gefangen genommen, geschändet und getötet. Das wird sie büßen."
    Ich sagte daraufhin: "Ich werde dir dabei helfen und wenn ich mein Leben dafür lassen muss. Wisst Ihr vielleicht schon wo sie ist?"
    "Sie müsste nun in Hohenmut zu finden sein. Wieso fragst du?", fragte sie.
    "Ich kann nachsehen, wenn ihr möchtet, denn ich kann ein wenig Magie und könnte einmal nach Hohenmut sehen" erklärte ich.
    Sie sagte: "Ja, ist ok, schau einmal nach, wenn du sie siehst dann sag es mir bitte..."
    "Natürlich..."
    Ich dachte einmal kurz nach und fand die Zauberformel wieder. Ich sprach die 10-silbige Formel und bekam rot-leuchtende Augen (aus der Sicht von ihr). Von mir aus sahen meine Augen nicht rot leuchtend aus, sondern ich sah die Welt (Ancaria) vor mir. Ich sah nach Hohenmut und kam bis zum Portal und dann zerbrach die Verbindung. Ich sagte zu ihr: "Ich komme nicht bis zum Palast, leider. Wir müssten wenn dann dort hin gehen, damit ich sehen kann was dort vor sich geht..."
    Sie sah mich an und bejahte meinen Vorschlag nach Hohenmut zu gehen. Wir ritten eine lange Zeit durch die Wälder, die Wüste und durch das Grasland bis wir schließlich in Hohenmut ankamen. Wir stiegen von unseren Pferden ab und gingen zum Palast. Das Tor war verschlossen. Ich sagte zu ihr: "Ich kann es aufbrechen, wenn Ihr wollt, Herrin."
    Sie erwiderte: "Nein, wir wollen keinen Schaden hinterlassen... noch nicht. Irgendwie kommen wir schon hinein."
    Wir hörten ein Geräusch von hinten und sahen einen Wagen mit aufgeladenen Waren die Straße entlang kommen. Er fuhr bis zum Tor und blieb dann stehen. Er blies in ein Horn und das Tor öffnete sich. Wir huschten schnell hinter den Wagen und dann in ein kleines Häuschen auf dem großen Platz vor dem Palast. Ich sagte leise zu ihr: "Auf den Mauern sind sicher viele Wachen. Sollen wir sie ausschalten oder gleich in den Palast gehen?"
    "Wir schalten sie aus, denn wenn die Königin Alarm schlägt sind wir umzingelt von Wachen. Also wir gehen so vor: Wir schleichen die Mauer hinauf und meucheln die Wachen. Dann merkt niemand was passiert und Alarm wird auch nicht geschlagen ", flüsterte sie , "Du musst leise sein wenn wir da hinauf gehen denn es ist nicht einfach sich an diesen Wachen vorbei zu schleichen ; ein guter Freund von mir versuchte es einmal... und kam nie mehr lebend zurück."
    Wir waren beide bereit und es ging los. Sie ging voraus. Wir kamen zum Torhaus und sie öffnete so leise wie sie konnte die Tür. Dort drinnen schlief eine Wache auf einem Stuhl. Er schnarchte laut. Ich schlich hinter ihn und stach ihm so leise es ging das Messer in die Kehle. Kurz darauf hatten wir auch auf der Mauer alle Wachen ausgeschaltet. Nur eine Wache war schwierig zu töten denn er hatte gute Ohren und hörte Massánië als sie sich an ihn anschlich. Es kam zu einem Kampf aber sie gewann. Normalerweise hätte das Kampfgeräusch alle Wachen gerufen aber keine Wache war übrig. Als sie ihn getötet hatte gingen wir wieder von der Mauer hinunter und kamen vor den Palast. Leise schlichen wir uns an und stürmten danach den Palast. Es war niemand hier. Massánië sagte zu mir:
    "Wo ist denn die Königin? Normalerweise müsste sie längst hier sein. Sie war auf Auslandsreise und nun ist sie immer noch nicht hier."
    In diesem Moment hörte ich ein Geräusch von der Treppe die nach oben führte und sah dort einen Mann mit einem Schwert auf uns zu schleichen. Ich warf mich auf ihn und wir rollten die Treppe hinunter. Ich saß am Ende oben auf, nahm sein Schwert und warf es in die andere Ecke des Raumes. Ich zog mein Schwert und hielt es ihm an die Kehle. Ich fragte ihn bedrohlich: "Wo ist die Königin von Ancaria!?"
    Er zögerte aber sagte dann: "Sie ist von dem Ausflug nach Tyr-Fasul noch nicht zurückgekehrt. Ich denke sie sagte dass sie morgen zurückkommt."
    "Und wer bist du?", mischte sich Massánië ein.
    "Ich bin ein Prinz von Ancaria und ich soll auf den Palast aufpassen."
    Ich sah ihn ungläubig an aber dann stand ich auf. "Wir werden dich in Gefangenschaft nach Shaddar-Nur mitnehmen ", sagte Massánië ruhig.
    Sie nahm ihn am Arm und zog ihn hoch. Wir gingen wieder nach draußen auf den großen Platz und setzten uns auf die Pferde. Er saß bei Massánië auf dem Pferd und wir ritten wieder nach Shaddar-Nur. Als wir angekommen waren warfen wir ihn in ein Verließ, welches wir erst kürzlich aufgebaut hatten.
    Massánië und ich setzten uns auf eine Art Podest und wir dachten nach. Ich sah mir einmal genau an was es mit diesem Element auf sich hatte und dachte, dass dies bestimmt ein super Magieamulett währe. Aber dann viel mir wieder ein dass das Element ja Massánië gehört. Ich nahm den Gedanken wieder von mir und dachte ein wenig nach. Dann kam es über mich wie ein Blitz. "Ich gehe einmal nach oben zum Bücherregal und suche etwas. Bis später ", sagte ich zu ihr.
    Ich ging nach oben und sah mir das Regal an. Ich nahm eines der Bücher heraus und las darin. Plötzlich traf mich eine Faust mitten ins Gesicht. Ich sah gerade noch eine Frau mit einer Krone auf und einen starken Mann der mich wohl geschlagen hatte bevor ich umfiel und bewusstlos am Boden lag. Als ich wieder zu mir kam standen die Frau und der Prinz über mir und sagten: "Du wirst noch sterben, aber nicht heute." Mit diesen Worten zogen sie mich hoch und schubsten mich die Treppe hinunter. Ich rollte hinunter und kam genau vor den Füßen von Massánië zum liegen. Ich rieb mir den Kopf und sagte: "Es war die Königin sie hat mich hier herunterschubsen lassen."
    Sie erzürnte und rief: " Náremiri ich krieg dich noch!"
    Wir sahen dass der Prinz nicht mehr im Verließ war. Kurz nach diesem Ereignis ritten wir, so schnell wir konnten, los nach Hohenmut. Als wir ankamen rannten wir zum Palast. Das Tor war geschlossen und die Mauer war dieses Mal besser bewacht als vorher. Wir kämpften uns die Mauer frei und dann ging es zum Palast. Dieses Mal gingen wir anders vor. Es waren Leute im Palast und ich hatte eine Idee. Ich zog eine kleine Kugel aus der Tasche und warf sie in den Palast. Als sie auf dem Boden aufkam platzte sie auf und eine dicke Rauchwolke entstand. Wir schlichen hinein und meuchelten die Wachen von Náremiri. Dies war schnell erledigt, obwohl alle 3 die Schwerter gezogen hatten. Sie hörten nur nicht dass wir uns anschlichen.
    Als sich der Rauch gelegt hatte und wieder in die Kugel gezogen wurde, standen wir vor dem Thron auf dem die Königin saß und verängstigt dreinsah.
    Wir sahen sie finster an. Ich hob mein Schwert vor meinen Kopf und hielt es wie einen Bihänder, obwohl es sich nicht so schwer war, dass man es mit beiden Händen anfassen musste. Ich sagte leise zu Náremiri:
    "Náremiri du kennst mich noch oder?"
    "Natürlich kenne ich dich noch. Ich war es doch der dich damals aus Zurag-Nar vertrieben hatte", erwiderte sie.
    "Ich denke auch dass du weißt wieso ich zurückgekommen bin oder?", fragte ich finster dreinblickend.
    "Du willst mich töten; so wie ich es damals bei deiner Familie getan habe, habe ich nicht Recht?"
    "Du hast es erfasst aber nicht nur ich möchte dich töten. Ich habe eine Herrin gefunden die mich beschützt und mit mir den Plan hegt dich zu töten. Seit einer langen Zeit wartet sie auf diese Gelegenheit denn auch ihre Familie hast du ermorden lassen."
    "Ich weiß aber nicht mehr wer sie ist ", antwortete sie darauf," aber du weißt dass ich euch beide leicht töten lassen kann ; das werde ich nun auch tun. WACHEN!"
    Einige Minuten vergingen bis sie schließlich bemerkte, dass sie keine Wachen mehr hatte die sie rufen könnte.
    "Falls du die armen Tölpel auf der Mauer meinst, um die haben wir uns schon gekümmert", sagte Massánië ruhig und gelassen.
    Ich redete weiter: "Glaub mir Náremiri du wirst dein Leben genauso bezahlen wie du es mit meiner Familie getan hast"
    Ich holte aus und schlug ihr das Schwert mitten ins Herz, falls sie überhaupt noch eines hatte. Nachdem es wahrscheinlich schon so von Hass und Feindlichkeit gegen jedes andere Volk aufgefressen worden war, kam kein normales Blut aus der Wunde heraus. Es war schwarzes Blut.
    Nachdem ich nun endlich meine Familie gerächt hatte fragte Massánië plötzlich die Stille durchbrechend:
    "Deine Familie wurde also auch von ihr getötet?"
    "Ja. Ich werde niemals vergessen wie ich unser Haus abbrennen sah und wie die Truppen mit Balisten und Katapulten schossen, um uns völlig auszurotten. Ich habe niemals vergessen an meine Schwester und meinen Bruder zu denken, denn ich hatte beide sehr gern. Meine Schwester war immer so nett zu mir und mein Bruder hat gerne mit mir gespielt." Mir kam eine Träne aus dem Eck des Auges.
    "Ich werde nie vergessen wie Mutter immer ihren Silberblütenkuchen gebacken hatte. Er schmeckte so wunderbar, so frisch und lecker. Ich hatte keine andere Wahl als zu flüchten. Ich kam gerade aus dem Wald vom spielen mit einem Freund zurück und da sah ich, dass unser Haus brannte. Ich rieb mir erst die Augen und vergewisserte mich, dass ich nicht träumte. Ich war damals 12 Jahre alt. Nun ist es schon 30 Jahre her und ich kann immer noch alles vor mir sehen", erklärte ich ihr traurig.
    Sie sah mich mitleidhabend an.
    Ich fuhr fort: "Dieses Amulett, welches ich an meinem Hals trage, erinnert mich an meine Familie."
    Sie musterte das Amulett, sah erstaunt aus und sagte: "Ich trage das selbe Amulett. Ist denn das möglich?"
    Ich war verblüfft. Ihr Amulett sah genauso aus wie meines aber ich dachte daran, was mir mein Vater, als er mir es schenkte, sagte. Er erklärte mir damals dass mein Bruder und meine Schwester das selbe Amulett bekommen haben.
    Ich sagte ihr: "Mein Vater erklärte mir damals, dass 2 Amulette zusammengefügt einen Halbmond ergeben und 3 einen Vollen Mond. Lass uns einmal sehen..."
    Ich nahm mein Amulett von meinem Hemd hervor und fügte es an ihres. Es passte genau. Ich sagte mit Tränen in den Augen:
    "Schwester?"
    Sie flüsterte: "Bruder?"
    Ich fiel ihr in die Arme.
    "Ich dachte, dass damals meine gesamte Familie ermordet wurde. Wie konntest du ihren Truppen nur entkommen?"
    "Ich war an diesem Tag auf der Geburtstagsfeier einer Freundin und als ich heimkam war das Haus bis auf das Fundament abgebrannt. Ich traute meinen Augen nicht. Ich rannte weit, weit weg, bis ich auf einen Mann traf der sagte er könne mir helfen. Er hat mich aufgenommen und schon bald ging ich und suchte Shaddar-Nur auf, welches mir mein Vater vererbt hatte. Und so traf ich dann auf dich mein Bruder."
    Ich war voller Freude darüber dass ich doch noch meine Schwester behalten hatte und wir ritten zurück nach Shaddar-Nur. Ich sägte einige Bretter aus Bäumen die vor Shaddar-Nur standen. Ich baute daraus ein Bett für Massánië und mich, damit wir einen Platz für die Nacht hatten. Als wir im Bett lagen redeten wir noch ein wenig.
    Ich sagte: "Ich freue mich so, dass meine Schwester überlebt hat denn ich war so deprimiert als ich sah, dass alles abgebrannt war. Ich werde dich immer beschützen kostet es was es wolle. Nun dann schlaf schön Schwesterherz."
    Sie sagte gähnend: "Gute Nacht Bruderherz."


    Bitte sagt mir was ihr davon haltet^^

    Der Eine Ring :
    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
    ash nazg thrakatulûk, agh burzum-ishi krimpatul.


    Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
    Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

    Edited 5 times, last by Mr. Kennedy ().

  • mehr fällt dir dazu nicht ein? XD

    Der Eine Ring :
    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
    ash nazg thrakatulûk, agh burzum-ishi krimpatul.


    Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
    Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

  • Ist das eine abgeschlossene Geschichte oder wird es eine Fortsetzung geben?

    Seht, ich bin ruhig und ohne Scham, denn das Maß, mit dem ihr messt, soll an euch gemessen werden.
    Und da ich der Geringste von euch allen bin werde ich tun, was ihr vom Geringsten glaubt.
    Ich werde fluchen, rauben und töten.

  • Nun es gibt einige Teile mehr ;)
    Muss ich aber erst schreiben :D

    Der Eine Ring :
    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
    ash nazg thrakatulûk, agh burzum-ishi krimpatul.


    Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
    Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

    Edited once, last by Mr. Kennedy ().

  • Beim nächsten Mal vlt. lieber auf mehrere Beiträge aufteilen...ich weiß nicht ob so etwas gleich als Doppelposting angesehen wird, ich finds aber sinnvoll, da dadurch die Lesbarkeit enorm erhöht wird... :wink:

    Ein Baum hat Äste,
    das ist das Beste,
    denn wäre er kahl,
    dann wärs ja ein Pfahl!

    • Official Post

    Da sind doch Absätze drin 8|


    Wenn auch sehr wenige :D



    PS: Doppelposting zählt nicht, wenn du einen Thread eröffnest und eine eigene Geschichte schreibst. Wir haben schließlich eine begrenzte Zeichenanzahl zum Posten und da ist es ja sinnvoll, den Text auf mehrere Postings aufzuteilen. Hab ich bei meiner Geschichte "Sohn von Avalon" auch gemacht ;)

  • Naja ich hätte natürlich mehr Absätze machen können aber is das wohl so nicht lesbar?Ich kann das perfekt lesen :D

    Der Eine Ring :
    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
    ash nazg thrakatulûk, agh burzum-ishi krimpatul.


    Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
    Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

  • Als Autor kann man seine eigene Geschichte vom Lesefluss her nahezu immer perfekt lesen- es sei denn,
    man ist ziemlich selbstkritisch und eh nie damit zufrieden, was man selbst geschrieben hat.
    Als "außenstehender" Leser hätte die ein oder andere Leerzeile, bzw. Sinnabschnitt, schon gut getan.
    Ansonsten: sind halt noch ein paar Rechtschreib- und Logikfehler drin, aber was soll man beim ersten
    Mal gleich erwarten. Nur wenn man auch was tut, kann man besser werden. Vielleicht findest du noch
    mal Zeit oder Lust, den Text zu überarbeiten.

  • Naja also ich denke zu ner überarbeitung wirds warscheinlich nich kommen^^
    Das war mein erster Text den ich geschrieben hab ja^^
    Das 2. Kapitel wird vieleicht auch bald erhältlich sein genaueres kann ich nicht sagen denn ich weiß es selbst nicht :D:D:D


    Edit:Nun von einem 6.Klässler kann man nich erwarten dass alles richtig is oder^^

    Der Eine Ring :
    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
    ash nazg thrakatulûk, agh burzum-ishi krimpatul.


    Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
    Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

    Edited once, last by Mr. Kennedy ().

  • Korad-Nur


    Nach einigen Monaten in denen ich mit meiner Schwester Massánië in Shaddar-Nur trainiert hatte, konnte ich nun mit einem Bogen und mit zwei Klingen auf einmal kämpfen. An einem Tag dann, beschloss Massánië nach Krähenfels zu reiten und Baron De Mordey um einen Auftrag fragen sollten. Er sagte, wir könnten uns einmal in Korad-Nur umsehen. Die Orks waren zwar nicht unsere Freunde aber irgentetwas anderes nimmt ihre Aufmerksamkeit zurzeit völlig in Anspruch. Wir sollen nachsehen was dort los ist.


    Wir ritten an einem kühlen Tag nach Urkenburgh, der Burg die am Anfang der Wüste liegt. Dort suchten wir uns einige Soldaten zusammen, da wir warscheinlich allein kaum etwas ausrichten können. Ich ging auf den Trainingsplatz der in Urkenburgh zu finden ist und sah einige Soldaten mit schweren Rüstungen trainieren.
    "Hallo ihr Krieger. Meine Schwester Massánië und ich wollen nach Korad-Nur reiten. Wer schließt sich uns an?", rief ich in die kämpfende Menge.
    "Wieso wollt ihr denn nach Korad-Nur? Die Orks dort sind uns zwar nicht gut gesonnen aber zurzeit sind sie anscheinend so abgelenkt,dass sie uns oder Ahil-Tar gar nicht angreifen können oder wollen", sagte ein erfahrener Soldat zu mir.
    "Nun aber wir wollen trotzdem dorthin. Wer will nun mitkommen?", fragte ich nochmals.
    "Wir sind zwar eigentlich noch nicht besonders gut im Kampf aber wir kommen gern mit", sagte eine Gruppe nicht zu vielversprechender Soldaten die miteinander trainierten.
    "Nun dann kommt wir brechen bald auf."


    Ich kam zurück zu Massánië und sagte ihr:
    "Schwester ich habe eine kleine Gruppe Soldaten angeworben.Vieleicht reichen diese, damit wir unbeschadet Korad-Nur erreichen."
    "Hast du gut gemacht. Ich habe einen Magier rekrutiert. Er soll von dem Oberbefehlshaber aus mitkommen. Genaueres weiß ich auch nicht. Wir müssen ihn auf dem Weg beschützen. Also wir gehen so vor: Der Magier wird in der Mitte reiten. Dann neben ihm kommen wir beide und ausen herum reiten die Soldaten. Auf diese Weise sollten wir unbeschadet mit dem Magier dort eintreffen", erklärte meine Schwester.
    Wir ritten los. Als wir durch das Tor der Burg ritten kam uns ein Späher entgegen.
    "Ihr wollt nach Korad-Nur? Glaubt mir das wollt ihr sicher nicht. Es ist ein schlimmer Ort."
    "Aus dem Weg Späher. Ihr wisst nicht aus welchem Grund wir nach Korad-Nur reiten", sagte der Magier.
    Der Späher ging von der Brücke und wir konnten hindurch. Als wir fast auser seiner Sichtweite waren rief er uns noch hinterher :
    "Ich habe euch ja gewarnt!"

    Wir ritten eine lange Zeit aber aus irgenteinem unerklärlichen Grund fanden wir auf dem Weg zur Orkstadt keine Feinde.
    "Wo sind die denn alle. Normalerweise tummeln sich hier sehr sehr viele Orks" sagte einer der Soldaten.
    "Das weiß ich bereits. Anscheinend haben die Orks anderweitig zu tun", sagte Massánië.
    "Nun wir sollten uns langsam auf einen Kampf vorbereiten. Wenn sich die Orks alle in Korad-Nur sammeln dann hat das nichts gutes zu bedeuten." sagte ich.
    "Da hast du Recht Laurenliad. Nun schneller Männer. Wir wollen noch vor Nachteinbruch dort sein. Fals wir es bis dahin nicht schaffen werden wir nicht mehr hinkommen können."


    Wir ritten eine Stunden ohne Zwischenfälle. Keine Orks weit und breit. Nur ein Paar Raben und einige Eidechsen waren zu sehen. Schließlich sahen wir das "Bollwerk orkischer Kriegskunst" vor uns. Als wir darauf zu ritten kam uns ein Ork entgegen. Die Soldaten zogen ihre Waffen. Ich sagte:
    "Nicht angreifen.Der Ork ist unbewaffnet."
    Der Ork kam auf uns zu und sagte als er vor mir stand :
    "Was sucht ihr hier. Ihr solltet nicht hier sein. In dieser dunklen Stunde geht es Korad-Nur nicht gut. Skelette und Zombies, Liche und ein Drachen sind dabei unsere Stadt zu erobern. Ihr werdet euer Leben lassen wenn ihr nicht umkehrt."
    "Wir helfen euch wenn es sein muss. Führe uns hinein. Wenn du es nicht tust werden die Orks uns dort umbringen. Kein Mensch durfte bisher die Orkstadt betreten ohne zu sterben", sagte ich.
    "Ihr wollt uns helfen? Da seid ihr auf dem falschen Weg. Ihr werdet nichts ausrichten können. Nun ihr wollt es so dann kommt."
    Wir ritten dem Ork nach und kamen sobald am Korad-Nurschen Tor an. Ein Wächter sah uns dunkel an. Als wir eintreten wollten sagte er :
    "Wenn ihr nach Korad-Nur wollt, müsst ihr erst einmal den untoten Drachen besiegen. Er ist südlich von hier zu finden. Andernfals werdet ihr nicht hier eingelassen."
    Wir machten kehrt und ritten südlich. Plötzlich standen überall Orks und Goblins die gegen Untote kämpften. Wir konnten im Gallopp durch die Mengen der Kämpfenden Gruppen reiten. Nach kurzer Zeit stand ein Riesiger Drache vor uns. Er sah uns nicht aber wir waren trotzdem vorsichtig.
    "Wer will es als erstes versuchen?", fragte Massánië.
    "Ich werde es tun. Keine Angst ich werde es schaffen", sagte ich mit selbstbewusstem Ton.
    Ich stieg vom Pferd und schlich mich an den Drachen heran. Nach einiger Zeit stand ich vor seinem Bein Bund konnte seine Eingeweide sehen (immerhin war es ein untoter Drache). Ich zog meinen Bogen bei dem ich nun gelernt hatte ihn zu benutzen. Ich zog 3 Pfeile auf einmal und schoss sie direkt in das Herz des untoten Drachen. Er merkte überhaupt nichts. Ich hing den Bogen zurück in das Lederbandelier auf meinem Rücken und zog meine beiden Klingen. Ich schloss die Augen, sprach einen Zauberspruch und die Klingen wurden von Lila-Schwarzen Flammen umgeben. Ich sprang so weit wie möglich nach oben und schlug mit so viel Wucht wie nur irgentmöglich zu. Ich traf die Kniekehle und der Drache kippte langsam zusammen. Hinten konnte er sich nicht mehr halten, knickte zusammen und stand nur noch auf seinen beiden vorderen Pfoten. Ich rannte auf die andere Seite, sprang wieder hinauf und schlug ein weiteres mal in die Kniekehlen des Drachen. Ich rannte schnell zur Seite damit mich der Drache nicht erschlägt fals er umkippen sollte. Er kippte, lag da und ich rannte wieder auf ihn zu. Er hob den Kopf und wollte Feuer auf mich speien. Ich zauberte sofort eine Feuer-Abwehr-Aura und hielt dem Drachen stand. Als er aufhöhrte zu speien rannte ich auf ihn zu und sprang auf seinen Kopf. Ich hob beide Schwerter und schlug dem Drachen in die Augen. Er machte einen Aufschrei und nach einer kurzen Zeit war alles Leben aus dem Drachen verschwunden. Ich stieg wieder auf mein Pferd und gerade als ich weiterreiten wollte kamen eine Riesenmenge an Skeletten und Zombies auf mich und die Gruppe zu.
    "Schnell wir müssen nach Korad-Nur. Beeilt euch. Sie kommen immer näher."
    Wir ritten im Gallopp nach Korad-Nur zurück wo uns der Torwächter sofort das Tor öffnete und sich verneigte.
    "Ihr habt es wirklich geschafft. Wir sind euch ewig dankbar für diese Tat", sagte er.


    Als wir innen von unseren Pferden stiegen war ich ziemlich am Ende meiner Kräfte. Der Kampf sah vieleicht nicht nach Schwierigkeit aus aber er war schwer für mich. Immerhin kosteten die Zauber auch Kraft. Ich hatte großen Durst und ging auf ein kleines Wasserloch zu. Ein Orkschamane stellte sich mir in den Weg.
    "Wenn du von dieser Oase trinken willst, musst du erst einmal das Dämonenhorn an dich nehmen. Du sollst es zerstören. Einfach wird dies nicht aber denke daran, dass du etwas zu trinken in der Wüste bekommst."
    "Gebt mir das Dämonenhorn. Ich nehme es gern mit, wenn ich dafür hier etwas zu trinken bekomme", sagte ich zu ihm.
    Der Magier aus Urkenburgh kam auf mich zu. Er sagte:
    "Wisst ihr überhaupt, was aus diesem Dämonenhorn herauskommen kann?"
    "Ein Dämon nehme ich an", erwiderte ich.
    "Nicht nur irgentein Dämon. Dämonen gibt es eine Menge, aber nur ein einziger muss in einem Horn eingesperrt werden. Öffne es nicht oder du erlebst deinen eigenen Untergang."
    "Danke für die Warnung. Ich nehme es trotzdem mit. Sagt mir, Schamane. Was ist hier los? Wieso sind hier überall Untote?"
    "Ich weis selbst nicht recht aber ich denke, dass Shaddar zurückgekehrt ist. Wenn das der Fall sein sollte, sollte alles verloren sein."
    "Nun danke für die Auskunft.Wenn es euch nichts ausmacht, trinke ich nun einen Schluck."
    Ich ging zum Wasser und trank, bis mein Durst gelöscht war, welcher sehr stark war. Dann ging ich zurück zu Massánië. Ihr erzählte ich alles über das Horn.
    "Denkst du wirklich, dass wir es behalten sollten?", fragte sie mich.
    "Nun ich habe gesagt ich nehme es mit und das muss ich nun wohl auch tun. Pass aber auf.Es sieht so aus als würden dieUntoten vor Korad-Nur hinter dem Horn her sein. Ich kann mir sonst nicht erklären, wieso sie die Orks abschlachten wollen."
    Kurz darauf kam der Anführer der Orks aus Korad-Nur zu uns.
    "Ihr seid hierhergekommen? Gut ihr könnt gleich etwas machen. Ihr geht nach Nomad-Nur und seht nach, ob unsere Truppen dort angekommen sind. Falls dies nicht der Fall sein sollte, müsst ihr zurück kommen.Wir müssten sie eigentlich umbedingt halten, da wir von ihr mehrfach die Lebensmittel bekommen."
    "Wir übernehmen das", sagte ich.


    Wie bereits gesagt ritten wir im Gallopp nach Nomad-Nur. Auf dem Weg waren viele kämpfende Gruppen Orks mit Untoten und als wir dort ankamen, sahen wir nur noch eine leere Stadt. Nur Untote waren dort. Wir mussten angreifen.
    "Laurenliad! Du kämpfst neben mir. Die anderen bleiben zurück und beschützen den Magier. Wir werden ihn noch brauchen", erklärte Massánië.
    Daraufhin stiegen sie und ich von unseren Pferden und stürmten auf die Untoten zu. Ich zauberte eine Druckaura um uns beide damit die Pfeile die auf uns zuflogen mit doppelter Geschwindigkeit auf die Gegner zurückgeschleudert wurden. Auf diese Weise wurden einige Gegner besiegt, bevor wir sie überhaupt erreichten. Wir zogen unsere Nahkmpfwaffen und schlugen auf die Untoten ein. Meine beiden Schwerter fuhren durch die Feinde wie ein glühendes Messer durch warme Butter. Einige Zombies nach den anderen fielen in 4 Teile zerhauen zu Boden. Manche wurden einfach halbiert oder erstochen. Nach einiger Zeit war diese Truppe der Untoten besiegt. Wir rannten in die Stadt. Dort sahen wir einen Ork-Anführer mit einem Skelettmagier kämpfen. Der Ork schien zu gewinnen, nur leider feuerte das Skelett einen Eisball auf ihn und er fiel tot um. Dann sah der Magier uns an. Ich merkte, dass er angreifen wollte aber er zögerte. Er hob nach einiger Zeit seinen Stab und wollte schon zaubern, da zauberte ich sofort einen Blitz der das Skelett in seine Einzelteile zerspringen lies. Wir gingen langsam und vorsichtig durch die Straßen. Kein Untoter, kein Ork, nicht einmal ein Rabe oder ein Vogel. Die Stadt war wie ausgestorben. Dann höhrten wir jemanden die Treppen auf ein Haus hinunterkommen. Ein Ork der schon fast ängstlich schien, was bei Orks nie der Fall ist. Wir gingen auf ihn zu. Er sah uns, bekam auf eine komische, unerklärliche Weise Angst und rannte wieder nach oben. Ich sah Massánië an und kurz danach waren wir auch dort oben. Als wir in eine Art Dachzelt kamen, sahen wir den Ork hinter einem Sessel kauern.


    Massánië sagte beruhigend: "Wir tun dir nichts. Komm hinter dem Sessel hervor. Wieso hast du solch eine Angst? Ich habe noch nie einen Ork gesehen der solch eine Angst hatte wie du."
    Der Ork musste eine Menge überwindung bringen bevor er vor dem Sessel hervor kam. "Ich dachte ihr seit meine Feine. Ich habe ja nicht gewusst, dass ihr mir nichts tut. Ich bitte euch um Entschuldigung. Ich bin hier, seitdem die Untoten in die Wüste gekommen sind. Ich habe keine Waffe, ich bin nicht gut ausgebildet und ich will nicht sterben. Deßhalb bin ich hier oben. Ich verstecke mich einfach. Ihr müsst gar nicht erst fragen. Wenn ihr zurück nach Korad-Nur wollt, komme ich auf jeden Fall mit. Hier würde ich eh nicht überleben..."
    "Eigentlich müsstest du deine Angst aber überwinden, denn wenn wir reiten, dann kann es sein, dass du vom Pferd fällst. Aber nun gut. Wenn du es dir anders überlegst lass es uns wissen. Andernfals ... komm", erklärte Massánië.
    Wir gingen zu dritt zurück zu unseren Pferden. Als wir aufstiegen kam der Ork und fragte, mit wem er reiten solle. Daraufhin packte ich ihn kräftig und zog ihn zu mir hoch.
    "Mit mir natürlich. Aber halte dich lieber gut fest."
    Massánië erklärte den Soldaten : "Männer, diesen Ork haben wir in der Stadt gefunden. Wir bringen ihn zurück nach Korad-Nur."
    Wir ritten in vollem Gallopp zurück nach Korad-Nur. Auf dem Weg spannte ich einige male einen Pfeil auf die Sehne und schoss die Untoten ab, die uns aufhalten wollten. Ich hätte nie gedacht, dass die Untoten SO zäh sind. Ich musste öfter schießen um ein Skelett zu treffen. Immerhin bestanden sie ja nur aus Knochen. Auf eine unerklärliche Weise hielten ihre Knochen sich zusammen und das ganz ohne Muskeln. Das ist anscheinend sehr fortgeschrittene, schwarze Magie. Wir kamen jedenfals dann in Korad-Nur an. Als wir das Tor passierten kam eine orkische Frau auf uns zu.
    "Bazrazâ da bist du ja. Ich dachte schon sie haben dich getötet. Wieso musst du nur immer solche Angst haben. Du solltest auf jeden Fall kein Krieger werden. Ich danke euch, dass ihr meinen Mann zurückgebracht habt. Er ist so ein Angsthase. Hier habt ihr Gold."
    Sie warf mir einen Beutel voll zu. Darin fand ich 500 Goldstücke.
    "Das haben wir gern getan."
    Der "Angsthase" stieg von meinem Pferd ab und trottete seiner Frau langsam hinterher.
    Wir führten die Pferde wieder zur Oase, wo sie trinken konnten. Sie waren warscheinlich sehr durstig. So sah es jedenfals aus. Sie stürzten sich förmlich auf das Wasser.
    Ich suchte den Häuptling auf.
    "Wir waren in Nomad-Nur."
    "Und?"
    "Nichts. Es waren weder die angebliche Verstärkung dort, noch konnten wir sie auf dem Weg ausmachen. Die Stadt war fast wie ausgestorben."
    "Mist. Ich denke die Stadt haben wir verloren. Trotzdem danke, dass ihr dort wart. Wenn ihr wollt könnt ihr nun gehen. Hier würde es nichts zu tun geben."
    "Eine Frage noch. Wisst ihr wo Shaddar, oder wie er hieß, ist?"
    "Nein wir wissen so etwas nicht. Nun woher auch. Er ist unser Feind. Nicht unser Verbündeter."
    "Nun danke für die Auskünfte. Wir haben gern geholfen. Gehabt euch wohl und viel Glück im Kampf mit den Skeletten."
    "Danke. Gehabt euch auch wohl."


    Als wir wieder zurückreiten wollten, war es bereits Nacht. Trotzdem wollten wir umbedingt so schnell wie möglich weg von diesem Ort. Er kam uns allen unheimlich vor. Auf dem Weg kamen wir bis vor Urkenburgh. Wir ritten hinein.....

    Der Eine Ring :
    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
    ash nazg thrakatulûk, agh burzum-ishi krimpatul.


    Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
    Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

    Edited once, last by Mr. Kennedy ().

  • Wilbur


    Kurz nachdem wir das Tor passiert hatten, kam eine Wache auf uns zu.
    "Ihr da. Seit ihr die abkommandierte Truppe von Baron De Mordrey?"
    "Ja, das sind wir. Wieso? Gibt es ein Problem?", fragte ich.
    "Nein, das nicht, aber Prinz Valor sucht euch."
    "Aha. Danke für die Information. Wo wartet er?"
    "Dort oben auf dem Hügel. Sagt dem Wächter, Marius schickt euch."
    "Nun dann gehabet euch wohl."
    "Gehabet euch auch wohl."


    Massánië zahlte jedem Soldaten ungefähr 5 Goldstücke und schickte sie weiter. Meine Schwester und ich gingen allein hinauf auf den Hügel. Schon ungefähr auf halbem Weg standen wir vor einem Holztor. Eine Wache fragte :
    "Wer seit ihr?"
    "Wir sind von Marius geschickt worden. Wir sollen zum Prinzen", sagte Massánië.
    "Ach ihr seit das. Einen Moment bitte..."
    Er öffnete das Tor und wir konnten hindurch. Eine Minute später standen wir vor dem Prinzen.
    "Steht entspannt vor eurem Prinzen meine Freunde. Ich habe einen Auftrag für euch. Unser Reiter Wilbur wurde in ein Orklager entführt. Er hatte den Auftrag zu Baron De Mordrey zu reiten und ihm zu sagen, dass er uns eine Truppe Verstärkung zum Lindwurmpass schicken muss. Die Untoten, die Orks und wir sind im Kampf. Wenn er uns keine Verstärkung schickt, können wir nichts ausrichten. Ihr müsst Wilbur retten."
    "Wir werden das erledigen. Wir werden so schnell wie möglich versuchen, ihn zu befreien", sagte ich zu Valor.
    "Ich danke euch. Wenn ihr ihn befreit habt, geht nach Porto Vallum zu Sergant Treville. Er gibt euch die nötige Ausrüstung und weitere Anweisungen."
    "Ihr könnt uns vertrauen. Wir schaffen das."
    Nach diesen Worten drückte er mir eine kleine Steintafel in die Hand.
    "Dies ist eine Portalrune. Dort hinten ist das Portal. Am anderen Ende werdet ihr im Orklager ankommen. Seit vorsichtig. Die Orks dort werden euch töten wollen. Sie sind von Korad-Nur abgeschnitten und wissen nichts von euren Heldentaten."
    "Wir danken euch für die Informationen. Gehabet euch wohl und seit vorsichtig."
    "Aufwiedersehen meine Freunde."


    Meine Schwester und ich gingen zu dem Portal. Massánië nahm die Tafel aus meiner und las auf elfisch vor :
    "Öffne dich Portal und bring uns weiter,
    lass uns finden den gesuchten Reiter."
    Das Portal wurde zu einem blauen Loch. Schnell gingen wir hindurch, da wir nicht wussten, wie lange es offen bleiben würde.


    Auf der anderen Seite angekommen sahen wir einige Orks beieinanderstehend und redend. Ich nahm meine Schwester an der Hand und zog sie schnellstmöglich ins Gebüsch. Das Portal schloss sich wieder und anscheinend hatten die Orks gar nichts bemerkt.
    Leise flüsterte ich : "Massánië, kennst du noch den Gürteltiersäbler?"
    "Du meinst die mit dem Rollen oder?"
    "Du hast es erfasst. Also auf 3. 1... 2... 3!"
    Wir beide rollten uns aus dem Gebüsch und kugelten mit Vorwärtsrollen auf die Orks zu. Ich zog mitten unter dem Rollen meine Schwerter und schnitt damit einige Orks in der Hälfte durch. Ich traf mindestens die Hälfte, denn Massánië stand bereits und kämpfte ohne Waffen gegen unsere Feinde. Als wir alle besiegt hatten, merkten wir, dass das gesamte Lager nichts bemerkt hat.
    "Waren wir wirklich so leise?"
    "Es hat den anschein."
    Wir lachten leise und schlichen weiter. Ich war der Vordere und sah in ein Zelt hinein. Ein Schamane der Orks stand mitten im Zelt und hatte die Augen geschlossen. Der Grund dafür war warscheinlich die Barriere die er um einen Menschen zauberte. Das musste Wilbur sein.
    "Lass mich das erledigen Massánië. Ich bin gleich zurück."
    Ich legte mich auf den Boden und kroch hinein. Die Barriere machte jede Sekunde eine Schallwelle, welche mir genug Deckung verschaffte, um mich an den Schamanen heranzuschleichen. Ich nahm eines meiner beiden Schwerter. Langsam und vorsichtig zog ich es. Dann schlich ich mich an. Ich sprang auf und stach dem Ork das Schwert mitten in den Rücken. Die Barriere verschwand und der Mann kam zum vorschein. Er trug eine blaue Tunika und eine blaue Hose. Er hatte keine Waffen und war anscheinend ziemlich erschöpft.
    "Bist du Wilbur?"
    "Ja, der bin ich. Bist du gekommen um mich hier herauszubringen?"
    "Ja und das ist nicht alles. Meine Schwester und ich werden dich begleiten. Wir sollen doch noch nach Krähenfels."
    "Nun denn dann lass uns schnell weiter. Dieses Lager ist irgentwie ein wenig komisch. Es hat den Anschein, als ob ein magischer Ring es umgeben würde. Ich ritt gerade hier an diesem Wald vorbei, da wurde ich aus einem unerklärlichen Grund aus dem Sattel gerissen. Als ich wieder aufwachte, war ich hier in diesem Zelt und eine Barriere war um mich geschlossen."
    "Du kannst uns die Geschichte auf dem Weg nach Porto Vallum erzählen. Jetzt komm."


    Ich ging wieder, mit Wilbur hinter mir, aus dem Zelt.
    "Das ist er Massánië."
    "Hallo Wilbur. Das Licht der Götter scheint auf dich herab. Folge uns."
    Wir schlichen weiter ; langsam an den anderen Zelten vorbei. Wir sahen links von uns einige Pferde stehen.
    "Sollten wir nicht ein paar Pferde nehmen?", fragte Wilbur.
    "Nein das werden wir nicht. Es ist zu riskant. Wenn wir auch noch Orks auf den Fersen haben, kommen wir niemals rechtzeitig nach Krähenfels", erklärte ich ihm.
    "Da hast du Recht..."
    Weiter und immer weiter ging es langsam aus dem Lager hinaus. Wir konnten wieder normal gehen und nach einiger Zeit kamen wir aus dem Wald. Vor uns eine weite Graslandschaft. Ein wenig Licht kam ins dunkel. Der Mond war ziemlich hell. Wir gingen weiter. Auf dem Weg nach Porto Vallum stießen wir immer wieder auf kleine Gruppen Goblins. Wir schlichen uns lieber vorbei als mit ihnen zu kämpfen. Eine Stunde war vergangen bis wir in Porto Vallum ankamen. Wir sahen noch ein größeres Portal in der Nähe der Brücke stehen und daneben stand ein Mann. Langsam gingen wir auf ihn zu.
    "Halt! Wer da?"
    "Lasst euer Schwert in der Schneide. Wir sind keine Orks", sagte Massánië ruhig.
    "Oh das tut mir leid, aber in letzter Zeit kann man nicht vorsichtig genug sein."
    "Schon gut. Ihr wisst nicht zufällig wo Sergant Trevill ist oder?", sagte ich.
    "Der bin ich."
    "Oh. Hallo. Nun, wir haben Wilbur gefunden."
    "Ihr habt ihn? Den Göttern sei dank. Ohne ihn würden wir keine Verstärkung bekommen. Dort unten am Lindwurmpass ist es sehr gefährlich. Kommt. Gehen wir in mein Haus. Dort könnt ihr erst einmal ein wenig schlafen. Dann Morgen werdet ihr nach Krähenfels reiten."
    "Ja, morgen ist gut. Wir sind müde, denn wir haben einen anstrengenden Tag hinter uns."
    "Aber erst einmal werdet ihr etwas essen. Ihr seht schlimm aus. Der Tag hatte wohl einiges eurer Kraft gekostet, oder?
    "Sehr viel Kraft", sagte ich nun.
    "Nun dann kommt."
    Wir folgten ihm in sein Haus und setzten uns an den großen Tisch. Nach mehreren Minuten kam Trevill mit einigen Tabletten voll Essen. Auf ihnen waren Eier, Brot, Äpfel, etwas Wein und 4 Stücke Kuchen.
    "Was ist das für ein Kuchen?", fragte ich.
    "Das ist feinster Silberblütenkuchen."
    "Mal sehen. Vieleicht schmeckt er wie der von meiner Mutter."
    Ich probierte ein Stück des Kuchens. Er schmeckte etwas nach Erdbeeren, Kirschen, Himbeeren und Brombeeren. Genau wie es bei meiner Mutter damals geschmeckt hatte. Nur dieser Kuchen hatte noch einen Geschmack. Einen äuserst ungewöhnlichen, aber einen sehr guten. Es schmeckte nach Hellsingkraut. Dieses Kraut ist sehr selten und derjenige, der es isst, wird von Wunden erlöst und bekommt für den Rest des Tages sehr gut ausgeprägte Sinne.
    "Dieser Kuchen schmeckt sehr gut. Ich frage mich nur, woher ihr das Hellsingkraut habt."
    "Ein Freund hat es mir damals geschenkt. Er hat es in Finsterwinkel gesammelt. Meine Frau hat eine Technik entdeckt, diese Wurzel des Krautes für ewig zu erhalten. Sie hat es mit einem Zauber belegen lassen. Nun wächst es jede Nacht ein Stück. Auf diese Weise können wir Kuchen daraus backen."
    "Auf jeden Fall ist der Kuchen sehr schmackhaft. Vieleicht könnt ihr mir bei der Abreise ein Stück des Krautes geben."
    "Natürlich. Das kann ich. Aber wartet erst einmal bis morgen. Dann klären wir alles. Falls ihr noch mehr hunger habt, könnt ihr alles hier aufessen. Wir haben genug. Ich werde nun wieder auf Patrouille. Oben sind die Betten. Es sind genau drei Frei. Ihr könnt euch jeder eines nehmen. Bis morgen. Gute Nacht."
    "Gute Nacht Sergant Trevill."
    Wir gingen die Treppe hinauf und legten uns jeder in ein Bett. Ich schlief schnell ein, denn ich war sehr erschöpft...



    Ein Raum, zwei Goblins und ein siebenzackiger Stern. Die Goblins zünden Kerzen mit blauer Flamme an ; rund um die Form herum. Als dies erledigt war, streuten sie goldenes Pulver auf den Linien des Pentagrammes. Dann flog ging das Portal in der Nähe auf. Ein Mann und ein Ork kamen heraus. Der Ork trug ein Buch mit einer Art goldener Fisch auf der vorderen Seite. Die Goblins wichen zurück. Dabei wurde ein kleines bischen des goldenen Pulvers verwischt. Die beiden anderen kamen langsam auf einen kleinen Tisch. Der Ork legte das Buch auf den Tisch, verbeugte sich kurz, und ging wieder. Der Mann fuhr mit der Hand über das Geschlossene Buch und es öffnete sich auf eine Seite. Dann fuhr er mit der anderen Hand über die Seite, schnipste und eine blaue Flamme brannte in seiner Hand. Er sprach eine Zauberformel.
    "Arash na zunamma, illim Shadamma, noktura Primni Shaium, Sakaraa!"
    Die blaue Flamme flog auf den Stern zu und loderte groß auf. Langsam formte sich ein großer geflügelter Dämon. Er sah sich um. Dann entdeckte er die, von Staub freie Stelle. Er sah auf den Mann. Dieser sah völlig entgeistert aus und man sah ihm an, das er große Angst hatte. Der Sakara-Dämon kam auf den Mann zu. Langsam aber immer weiter. Unter seinen Füßen schmolz der Stein. Er riss den Tisch um und der Mann sank auf den Boden. Er zauberte kleine rote Bälle auf den Dämon, aber nichts geschah. Der Dämon packte langsam die Hand um den Mann. Mit einem Schlag war ich wach.
    Ich keuchte und war schweißgebadet. Es war bereits morgen und die Sonne schien in das Zimmer. Massánië und Wilbur waren anscheinend bereits unten und machten die Weiterreise bereit. Als ich hinunter kam sah ich dass noch etwas zum Frühstück auf dem Tisch stand. Ich setzte mich und nach einigen Minuten war das wenige auch noch verschwunden. Dann ging ich hinaus zu den anderen.
    "Massánië, ich habe Shaddar in einem Traum gesehen! Er beschwört einen Dämonen und ist daran gescheitert."
    "Das ist eine unberuhigende Nachricht. Wir sollten uns aber noch nicht den Kopf darüber zerbrechen. Bist du fertig? Dann reiten wir los nach Krähenfels."
    "Ich bin fertig, ja. Lasst uns reiten."
    Sie stiegen auf, verabschiedeten sich von Sergant Trevill und ritten los. Ich allerdings blieb zurück. Trevill ging kurz in sein Haus und kam wieder heraus. Er hatte einen Beutel bei sich.
    "Bewahre es gut auf und versuche, es nicht zu zerdrücken, denn wenn das passiert, wirkt es nicht mehr."
    "Ich danke euch, Sergant Trevill. Mögen euch die guten Geister beschützen."
    "Euch auch, Laurenliad."
    Ich ritt meinen anderen Freunden nach...

    Der Eine Ring :
    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
    ash nazg thrakatulûk, agh burzum-ishi krimpatul.


    Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
    Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.