In einer fernen Zukunft wurde die Menschheit vollständig von
Der Maschine ausgerottet, einem große Supergehirn, das eigentlich zu
Antikriegszwecken entwickelt wurde, sich aber gegen seine Schöpfer
wandte und sie mit selbsterschaffenen Waffen vernichtete.
Der letzte Mensch, Wissenschaftler und Schöpfer der Maschine, erweckt
seine letzte Kreation zum Leben, indem er ihr sein eigenes einflößt - #9.
Verwirrt und desorientiert verlässt die kleine Puppenkreatur das Heim
seines Erschaffers und trifft auf #2, ebenfalls eine Puppe, die seinen
Stimmmechanismus repariert. #9 und #2 freunden sich schnell miteinander
an, werden aber gleich darauf von einem katzenhaften Metallbiest
angegriffen, welches #2 und einen Talisman, den #9 bei sich hatte,
verschleppt.
#9 wird kurze Zeit später von #5 gefunden und zu einem Versteck
geführt, in dem weitere Puppen Zuflucht gefunden haben. Dabei wird er
kritisch von #1 gemustert, der die vielen Fragen #9s nicht gern hört und
ihn als Störenfried betrachtet und ihn mit #5 zum Ausguck schickt.
Gemeinsam beschließen sie ihren Kameraden #2 zu retten und begeben
sich auf eine Gefährliche Suche, bei der sie ihren Freund zwar finden, ihn
aber nicht befreien können, denn #9s Talisman passt perfekt in eine
Aussparung in einem alten Fabrikgebäude. #9 vereint Talisman und
Aussparung und aktiviert unwissentlich die bis dato stillgelegte Maschine, die sich prompt #2s Leben holt.
Nur knapp entkommen #9 und #5 mit der Hilfe der mutigen Kämpferin #7
dem Monstrum, das sich sofort wieder an die Arbeit macht, aus Schrott
neue Maschinen zu fertigen.
Jetzt ist es an #9 und seinen Gefährten, die Welt endgültig von dieser zu befreien.
#9 (Number nine) ist einer der wenigen Endzeitfilme mit echtem und vor
allem überzeugendem Flair, der durch die Stop-Motion-Technik noch besser
zum Tragen kommt als jeder Realfilm. Entsprungen ist dieses Meisterwerk
Shane Ackers Hirn, der mit seinem Kurzfilm über die kleinen Stitch-Punks
bereits auf dem Filmfest in Cannes Tim Burton überzeugte. Wer
wirkliche Endzeitstimmung erfahren möchte, ist mit diesem Film bestens beraten.
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Kurzfilm Shane Ackers, der auf dem Filmfest in Cannes gezeigt wurde
http://www.youtube.com/watch?v=5IQcMeNh7Hc
FSK: 12
Laufzeit: Ca.79 min.
Sprache: Deutsch, Englisch (mit Deutschen Untertiteln möglich)
Jahr: 2009