Leicht verwundert über Baztis letzte Aussage machte sich Gunther auf, das Haus in Augenschein zu nehmen. Er suchte es diesmal nicht sofort auf, sondern zog einen Halbbogen darum, aber er traf auf nichts, außer Tieren in der Nacht. Vereinzelt waren Geräusche aus den nahe liegenden Häusern zu hören, aber sonst war es still. Nachdem Gunther niemand auffälliges bemerkt hatte, bewegte er sich auf die hintere Seite des Hauses zu. Er öffnete den Laden des einzigen Fensters im Erdgeschoß an dieser Hauswand und spähte hinein. Die Einrichtung war sehr sporadisch und zu sehen war niemand. Jedoch wagte es Gunther nicht, das Haus zu betreten und öffnete nur den zweiten Fensterladen, kroch auf die andere Seite und blickte wieder hinein. Er konnte nicht ganz bis zu Treppe sehen, die nach oben führte. Aber die Tatsache, dass alles verschlossen war, ließ keinen anderen Schluss zu. Das haus war leer und es hab keine Anzeichen dafür, dass man es zuvor mit Fallen versehen hatte und Wachen waren ebenso nicht in der Nähe. Alles, was man erkenne konnte, war, dass erst vor kurzem das Haus noch benutzt worden war. Gunther schloss die Fensterläden und kehrte zurück zu Bazti, auf ähnlichem weg, schnell, aber nicht ohne die nötige Vorsicht. Gunther passte es gar nicht, was er gesehen hatte.
Keine Falle, Cerborr ist fort und verbirgt sich anderswo. Die Wache aus der Kaserne diente zum Ablenken. Ich möchte zu gern wissen, wer Cerborr gewarnt hat.